Übers Wetter können wir uns hier auf La Palma nicht beklagen, die Sonne scheint, es ist angenehm warm … ich hab keine kalten Füsse und muss mir keine drei Pullover anziehen. Was will man mehr?
Dafür hatte ich heute schon ziemlich Ärger mit den Hunden. Nachbars Hunde waren abgehauen und wussten natürlich nichts besseres zu tun, als lustig tänzelnd vor unserem Garten auf und ab zu rennen. Kein Wunder wurden unsere extrem nervös … Sangria rannte auf Teufel komm raus von vor dem Haus nach hinter dem Haus, den Rest des Tages wird er wohl schlafen müssen. Sipi natürlich hinterher … laut bellend versteht sich. Und Mika, die hat sich grad sofort aufs bellen beschränkt, dafür aber etwas lauter.
Na toll, die Erde bebte wenn die zwei Schwergewichte um die Ecke geschossen kamen, und mein “Ruhe jetzt” ging im allgemeinen Bellkonzert natürlich unter. Ich kann wirklich ziemlich laut schreien, echt, ich hab eine laute Stimme … aber heute hatte ich keine Chance.
Naja irgendwann hat Nachbar seinen Verlust auch gehört, kam seine Vierbeiner einsammeln … und es wurde wieder ruhiger.
Für Sipi, unser Sensibelchen, war die Aufregung aber vermutlich etwas zuviel. Kaum dass er wieder drin war und sich etwas beruhigt hatte … stellt er sich unter meinen Tisch … und … kotzt (entschuldigt bitte den Ausdruck, aber schöner kann man die Sauerei nicht bezeichnen) mir vor die Füsse.
Wie kann Hund sich dermassen verausgaben, dass er sich nachher seines Mageninhalts entledigen muss? Ausserdem hat Sipi auch noch so eine ganz spezielle Eigenart … wenn er sich denn mal seines Mageninhalts entledigt hat, dann sitzt er vor der Sauerei und es wird geknurrt was das Zeugs hält … da darf keiner ran.
Naja mein Tag scheint schon mal gelaufen zu sein, erst der Ärger mit dem Gebelle, dann der knurrende Hund vor einem riesigen Haufen Sauerei … puh, wie hab ich das nur verdient?
Bei Katinka hab ich noch dieses Stöckchen entdeckt.
1. Seit wann bloggst du und warum hast du damit angefangen?
Den La-Palma-Blog gibts seit Juli 2007. Ich hab vorher fremdgebloggt, das heisst ich hab für andere Blogs Artikel geschrieben …
2. Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äussere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?
Ich passe mich nicht an … weder im Blog noch im Leben. Damit hab ich mir vermutlich schon einiges verbockt, und vielleicht auch einige Leser vertrieben. Aber ich kann nicht anders sein, als ich bin.
3. Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?
Doch wenn ich nur für mich bloggen würde, dann wäre das sicherlich besser geeignet. Aber im Ernst, wer bloggt denn schon nur für sich? Ich freu mich über Leser, wie jeder andere Blogger doch auch.
4. Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelobt? Falls ja, wie hast du diese finanziert?
Eigentlich tu ich überhaupt nichts … ausser schreiben. Ein Gewinnspiel? … nein, falls sich aber jemand finden lassen würde, der eine Woche Urlaub auf La Palma als Gewinn finanzieren würde …
5. Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?
Ich denke man sollte sich darüber nicht allzu viele Gedanken machen. So unterschiedlich wie die Blogs sind, so unterschiedlich sind auch die Leser. Jeder Blog wird seine Leser finden. Als nachteilig empfinde ich, wenn lange nichts geschrieben wird, ich komm dann einige Male schauen, wenn nie was neues geschrieben wurde, dann komm ich irgendwann nicht mehr wieder. Eher nachteilig empfinde ich auch, wenn ich keine Ahnung habe, wer den Blog schreibt. Kurze Beschreibung zur Person und vielleicht ein Bild, finde ich sehr angenehm.