Chile Reise Norden - 7. Teil
Januar 18, 2010 1:10 am Chile Reise NordenNach unserem Besuch im Nationalpark, sind wir weiter nach Pichidangui gefahren. Pichidangui liegt nur rund 200 Kilometer von der Hauptstadt Santiago de Chile entfernt.
Nur noch 200 Kilometer und ich konnte das riesige Auto wieder abgeben … ganz ohne Kratzer, jedenfalls keine für die ich verantwortlich gewesen wäre
Soweit war es allerdings noch nicht, erst haben wir uns noch im gemütlichen Motel Pichidangui eingemietet
in diesem tollen Bungalow. Sehr gemütlich, sehr schön, sehr einsam. Einsam nicht wegen der Lage, sondern weil wir die einzigen Gäste waren
Es gab zwar einen Pool, und den haben wir sogar benutzt … aber stundenlang am Pool liegen, wenn das Meer direkt vor der Tür liegt, das geht ja nun auch nicht.
Also auf zum ersten Spaziergang … und da wartete er auch schon, unser neuer Freund
er wartete immer vor dem Hotel auf uns, begleitete uns auf den Spaziergängen und begleitete uns wieder zurück bis zum Hotel
Wars beim ersten Spaziergang noch ein Hund … waren es beim zweiten dann schon zwei …
… dann drei
sie waren wirklich sehr treu, begleiteten uns überall hin und freuten sich über jedes Wort. Bisschen spielen und sie waren absolut glücklich. Nein, wir haben sie nicht mit Futter angelockt, wir hatten keine Hundeleckerli in der Tasche … sie kamen freiwillig, und sie blieben freiwillig
Die Landschaft war wunderschön. Ich bin ja nun wirklich keine leidenschaftliche Spaziergängerin, aber hier musste man selbst mich nicht lange überreden. Auch ich bin freiwillig spazieren gegangen
Abends wurde ich dann belohnt, mit einem Apero vor dem Kamin.
Okay, das Bild ist jetzt nicht der Hammer und müsste nicht wirklich gezeigt werden, aber die Geschichte die mir zu diesem Bild einfällt ist (peinlich-) lustig. Während wir hier unseren Apero genossen, hat der Kellner schon mal unsere Bestellung aufgenommen. Was bestellt man am Meer, klar, Fisch. Also bestell ich grossartig einen Fisch, welcher Fisch das war, den sie grad in der Küche hatten, hab ich natürlich nicht verstanden … macht doch nichts, ich nehm den … und ich nehm den ganzen. Ja nix Filet oder so, ich möchte den ganzen Fisch. Der Kellner, der gute Mann, hat ziemlich lange mit mir diskutiert, hin und her … doch ich bestand darauf, ich möchte den ganzen Fisch.
Welch Glück, dass manche Männer es wagen, Frauen zu widersprechen … oder ihre Wünsche gar zu ignorieren. Wie sich nämlich etwas später rausstellte, der Fisch in der Küche, wenn der noch ganz ist, dann ist der so ungefähr 3 Meter lang.
Die Muscheln die ich anstelle des bestellten 3-Meter-Fisches serviert bekommen habe, waren jedenfalls sehr lecker.
Seit dieser Reise muss ich mir übrigens immer mal wieder anhören, dass es wohl besser wäre man würde nicht mich bestellen lassen. Als ob sowas nicht jedem mal passieren könnte.
Zugegeben, manche bestellen immer nur soviel wie sie auch essen können … und sie bestellen nie Erizo (den gschluderigen Seeigel) den sie dann nicht essen können
Was soll’s? … wer nicht wagt, der nicht gewinnt … oder?
Ach ja und Hundi wartete auf morgen, auf den nächsten Spaziergang am Strand




































Jouir la vie :
Date: Januar 18, 2010 @ 1:41 am
Ein wieder mal ganz toller Bericht, und die Bungalows sehen richtig kuschelig aus, da will ich jetzt auch hin!
Die Vegetation ist faszinierend, da könnte ich mich glatt reinlegen…
Sei lieb gegrüßt
Kvelli
Katinka :
Date: Januar 18, 2010 @ 11:02 am
Hallo Brigitte,
wirklich eine herrliche Landschaft - da würde ich auch gern spazieren gehen.
Solche Begleiterhunde hatten wir auch einige Male im Urlaub. Ich habe mich natürlich immer riesig darüber gefreut obwohl sie mir auch immer leid getan haben.
Die Geschichte mit dem Fisch….köstlich *lach*.
Und bei den Essensbildern habe ich jetzt richtig Hunger bekommen
Liebe Grüße
Katinka
spini :
Date: Januar 18, 2010 @ 2:00 pm
*gg* stell mir grad den fisch auf deinen teller vor*herrlich*
als ich mitten im outback (in alice spring) die speisekarte wollte, stellte mir der ober eine große tafel neben den tisch wo alles draufstand was sie im angebot hatten.*gg*
die tafen war ca. 50×70 cm groß.
deine geschiche hat mich wieder daran erinnrt *g*
lieben gruß
spini
Eva :
Date: Januar 18, 2010 @ 4:52 pm
Wunderschöne Fotos und Berichte.
Danke dafür, Brigitte!
Ich reise kaum, dafür genieße ich, bei Andren dabei zu sein
Alles Liebe
Eva
Sammy :
Date: Januar 18, 2010 @ 5:42 pm
danke fuer die wunderschoenen bilder. du bist ja gar nicht mehr blond! ist das jetzt deine naturhaarfarbe?
Elke :
Date: Januar 18, 2010 @ 6:12 pm
Hallo Brigitte,
das ist wieder ein toller Bericht und Seeigel - nee, den würde ich auch nicht essen wollen. Gut fand ich es in Thailand, wo man sich alles angucken konnte, bevor es in der Pfanne landete. Obwohl - das mag auch nicht jeder.
Lieben Gruß
Elke
Coco :
Date: Januar 18, 2010 @ 6:19 pm
Wow, was für wunderschöne Landschaftsaufnahmen, da wäre ich auch freiwillig spazieren gegangen.
LG. Coco
april :
Date: Januar 18, 2010 @ 7:31 pm
Auch am Meer eine ziemlich wilde Landschaft, sehr schön. Aber das mit den Hunden … ist es nicht am Ende so, dass man sie am liebsten alle mitnehmen würde?
Gwen :
Date: Januar 19, 2010 @ 12:54 am
tja…die Hunde. Haben sie wenigstens genügend Futter? Das ist der Grund, warum ich nie in den Süden fahre. Ich ertrage es nicht wie man z.B. in Griechenland die streuende Hunde behandelt. ich bin halt ein Nordmensch:-)
Follygirl :
Date: Januar 19, 2010 @ 3:36 am
Hat zwar jetzt nix mit Deiner interessanten Reisbeschreibung zu tun, aber mit dunkelen Haaren hast Du mir echt gut gefallen.
LG, Petra
kelly :
Date: Januar 19, 2010 @ 8:32 am
die erinnerungen und solch eine reise ist nicht mit einem TV-auftritt vergleichbar, viel besser *ggg*.
moin brigitte,
chile erinnert mich wieder an meinen vizesohn, sie (company) haben dort einen zweiten wirkungskreis und er war oft dort.
dann auch mein tisch, er kommt angeblich aus chile und war vormals eine tür *g*, ich bekam ihn für eine dienstleistung.
die mehrbeinige begleitung ist mir im urlaub auch oft gefolgt, wegen dem tierischen elend auf teneriffa (vor jahren) durfte ich dort nicht urlauben, meine familie hatte mit allen konsequenzen gerechnet :-(.
ausserdem -
du bist nicht allein mit der bestellblamage.
natürlich wollte mein mann auch einen ganzen fisch, damals in griechenland.
als pfand blieb die uhr für den 1/2m fisch und danach ein bankbesuch *g*, lecker aber sehr teuer.
mit deinem eintrag bin ich richtig munter geworden…
lg kelly
Ocean :
Date: Januar 19, 2010 @ 2:54 pm
Huhu liebe Brigitte
klasse, dein Eintrag .. am schönsten find ich natürlich die Hunde. Ich glaub, mir wär es schwergefallen, sie zurückzulassen, aber drei Hunde mitnehmen aus Chile ist natürlich so eine Sache
Die Landschaft ist wirklich genial ..und wegen dem Fisch - wow, drei Meter, hihi, das ist doch etwas viel für “auf den Teller”
Der Platz vorm Kamin .. so richtig urig und gemütlich
liebe Grüsse schickt dir
Ocean
Coco :
Date: Januar 19, 2010 @ 3:38 pm
Hallo Brigitte,
ich habe das was für Dich… Schau doch mal in meinem Blog vorbei.
Liebe Grüße, Coco
NicoleB Egypt :
Date: Januar 19, 2010 @ 10:22 pm
Danke fuer den Lacher zu so spaeter Stunde.

Ich konnte mir grade lebhaft Dein Gesuicht vorstellen, wenn denn der Fisch auf Deinem ‘Teller’ gelegen haette
Die Hundis sehen an sich so aus, als geht es ihnen ganz gut.
Und der Bungalow ist ohne Worte, seufz!
Klaudia :
Date: Januar 20, 2010 @ 2:08 am
Schöne Geschichte mit dem Fisch und den Hundis.
Hast schon bemerkt, daß mein Blog nicht mehr auf geht? Bin ganz traurig + hab mich eben zum 2. x beschwert und darum gebeten, alles wieder in Ordnung zu bringen.
traurige Grüße
Klaudia
Brigitte :
Date: Januar 20, 2010 @ 3:06 am
@Klaudia: Ich hoffe du siehst diesen Kommentar hier … dein Blog lässt sich hier problemlos öffnen, ich komm tip-top rein. Ein grosses Problem kann das also nicht sein
Liebe Grüsse
Brigitte