Chile Reise Norden - 1. Teil

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Es war der letzte Flug am 29. April 2000 ab Zürich - Kloten

 

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welcher um 22.45 Uhr startete und uns, nach einer kurzen Zwischenlandung in Sao Paolo, nach Santiago de Chile brachte.

 

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Fast endlos schien der Flug zu dauern (wenn ich mich richtig erinnere, müssen das rund 17 Stunden gewesen sein), und selbst wenn man wie ich gerne fliegt, irgendwann ist man dann doch froh sein Ziel erreicht zu haben.

 

Wir hatten uns für diese eine spezielle Autovermietung entschieden, weil dies die einzige war, welche uns einen Suzuki Vitara zugesichert hatte. Ja ich wollte unbedingt so einen Suzuki haben … Der Suzuki der dann am Flughafen von Santiago bereitstand, der sah irgendwie anders aus …

 

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Und da stand auch nicht Suzuki drauf … sondern Toyota … komisch! Erst hab ich natürlich versucht zu reklamieren, wollte mich durchsetzen … was soll denn eine so kleine Frau, mit einem so grossen Auto? Kurz und gut, ich hab mich nicht durchsetzen können, sass etwas tief und blickte zwischen Armaturenbrett und Lenkrad durch. Spätestens als wir aus Santiago raus waren, war dies auch für mich kein allzu grosses Problem mehr …

 

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Die Strassen waren gut, breit und meist leer … da werde sogar ich zur guten Autofahrerin.

 

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Nach 1670 Kilometer, 2 Tagen und einigen wenigen Stunden später, sind wir dann in San Pedro de Atacama angekommen. Etwas erschöpft aber glücklich …

 

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In San Pedro de Atacama, einem Oasendorf in der Atacamawüste, soll sich schon vor 11.000 Jahren, mit der Atacama-Kultur, eine der ältesten präkolumbischen Kulturen entwickelt haben.

 

Die durch den trockenen Wüstenwind konservierten Gräber und Mumien kann man im Museum in San Pedro besichtigen …

 

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Das Oasendorf San Pedro zählt rund 1000 Einwohner, darunter ziemlich viele Aussteiger. Unter den Touristen viele Rucksack-Touristen … allerdings gibts wie überall, auch hier ein total schickes Luxushotel. Wir waren nicht Gäste dieses Luxushotels, weder hätten wir uns dieses leisten können, noch hätten wir optisch da reingepasst, und wohl wär mir da bestimmt auch nicht gewesen.

 

Ich hab es geliebt, nachts auf den Dorfplatz zu gehen und den wild und ganz zufällig zusammengewürfelten Gruppen zuzuhören, die sich hier für einen Abend getroffen hatten um zu musizieren.

 

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Ab San Pedro haben wir viele Ausflüge in die Wüste unternommen … zum Salar de Atacama, ins Valle de la Luna.

 

Davon dann später mehr …

 

 

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