teurer Selbstmord
Dezember 5, 2007 Uncategorized No CommentsEin teurer Selbstmord begeht, wer sich von der schweizerischen Sterbehilfeorganisation Dignitas in den Tod begleiten lässt.
Nachdem Dignitas in letzter Zeit häufiger Probleme hatte, weil sie nirgends so wirklich willkommen waren, erfährt man nun, dass es echt viel Geld kostet, wenn man sich von Dignitas helfen lassen möchte. Sterben mit Dignitas hat seinen Preis, und günstig ist der wirklich nicht.
Mit Nächstenliebe hat die Sterbebegleitung also überhaupt nichts zu tun, sondern einzig und alleine mit dem lieben Geld.
Sterben ist doch ein Menschenrecht, und da soll man nun also 10.000 Franken bezahlen, nur dass einem dabei geholfen wird?
Ich hoffe, sollte ich je an dem Punkt stehen wo ich freiwillig aus dem Leben scheiden möchte, dass ich dann einen günstigeren Weg finden kann. Sollte ich mich dann noch bewegen können, sollte dies ja auch möglich sein.
Ausserdem frage ich mich auch gerade, was passiert mit Mitgliedern, welche keine 10.000 Franken bezahlen können? Denn schliesslich hat wohl nicht der gesunde und finanziell gut gestellte Mitbürger Todessehnsüchte. Lehnt Dignitas die Sterbebegleitung wohl ab, wenn nicht bezahlt werden kann?
Eigentlich ein trauriges Thema für die Weihnachtszeit … Ich glaube mich aber zu erinnern, dass ich mal gelesen hätte, dass gerade während der Weihnachtszeit sehr viele Leute Todessehnsüchte haben, und dass Selbstmord in dieser Zeit auch häufiger vorkommt.




















